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Litzelsdorf ist eine Marktgemeinde mit 1154 Einwohnern im Burgenländischen Bezirk Oberwart in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Lődös, der kroatische Licištrof. Im Burgenland-Romani heißt der Ort Ledischa.
Bereits in der Jungsteinzeit (5000 bis 2800 v. Chr.) war die Gegend um Litzelsdorf von Menschen besiedelt. Zeugnis davon geben unter anderem Steinwerkzeuge und Tonscherben, die in Litzelsdorf entdeckt worden sind. Aus der römischen Epoche (ab 10 n. Chr.) tauchten weitere Funde auf. Zahlreiche römische Grabhügel sind aus dieser Zeit erhalten geblieben, unter anderem auch ein Römergrabstein, welcher im Eingangsbereich des Rathauses zu besichtigen ist. Lesen Sie hier weiter
Sommerfrische mit Patriciuskapelle (Dreifaltigkeitskapelle) in Litzelsdorf
Bildnachweis: links: Foto Weghofer / Ilz - rechts: W. Hermann 24.05.2021
Die römisch-katholische Pfarrkirche Litzelsdorf ist dem heiligen Leonhard geweiht und gehört zum Dekanat Güssing in der Diözese Eisenstadt. Die Pfarre wurde 1789 gegründet. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem Jahr 1823. 1955 erfolgte eine Außenrestaurierung, 1973 wurde sie innen restauriert.
Bildnachweis: links: Diözesanarchiv Eisenstadt - rechts: W. Hermann 24.05.2021
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schule.at / bildungs.tv Film zum Zeitsprung-Projekt:
Auswahl von Zeitsprüngen im "My House of European History":
Neu zum Zeitsprung Lockenhaus: Das Hörbuch "Mein Vater der letzte Dorftrommler" in allen Sprachen der EU:
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